Aufgaben Notar Hausverkauf

Aufgaben Notar Hausverkauf

Der Notar hat zunächst einmal die Aufgabe, den vom Verkäufer und Käufer ausgehandelten Kaufvertrag zu beurkunden. Dieser Vertrag muss jedoch einige juristische Formvorschriften erfüllen, die der Notar in den allermeisten Fällen anhand der Vorgaben der Vertragsparteien auch ausformuliert. Hierbei ist er zur Neutralität verpflichtet, er muss sich also aus der eigentlichen Verhandlung heraushalten (was übrigens nicht alle Notare tun). Außerdem hat der Notar eine sogenannte „Belehrungspflicht“. Er muss die Beteiligten über die rechtlichen Folgen des Notarvertrags informieren, und das möglichst in verständlichem Deutsch. Wenn Ihnen also etwas unklar ist, fragen Sie einfach nach, denn der Notar ist

verpflichtet, Ihnen die notwendigen Auskünfte zu geben. Da notarielle Verträge oft eine recht delikate Angelegenheit sind, ist der Notar selbstverständlich zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet: Sie können sich also auf das „Notargeheimnis“ verlassen.

Aufgaben Notar Hausverkauf

 

Tipp:

Wenn Sie den Kaufvertrag in aller Ruhe durchgehen wollen, können Sie den Notar beauftragen, einen Vertragsentwurf anzufertigen und ihn sowohl Ihnen als auch Ihrem Vertragspartner zukommen zu lassen. Das kann die Sitzungsdauer beim Notar erheblich verkürzen.

Die Übernahme von Kosten im Notarvertrag

Im Notarvertrag herrscht Gestaltungsfreiheit, das bedeutet: Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, welche Kosten und Gebühren der Käufer und welche der Verkäufer zu tragen hat. Deshalb sollten Sie sich über die Verteilung der Kosten und Gebühren schon vor dem Notartermin einig sein.

Wer bestellt den Notar ?

Häufig übernimmt der Käufer die Notarkosten. Sie können bei der Verkaufsverhandlung aber auch Ihr Entgegenkommen signalisierten, indem sie sich die Kosten für den Notar teilen. So verschaffen Sie sich auf jeden Fall einen nicht unerheblichen Vorteil anderen Anbietern gegenüber.

Welche Angaben benötige ich für den notariellen Kaufvertrag?
Vom Verkäufer, sowie vom Käufer:

Name
Vorname
Staatsangehörigkeit
Beruf
Geburtsdatum
Geburtsort
Name Ehepartner
Vorname Ehepartner
Beruf
Staatsangehörigkeit
Geburtsdatum
Geburtsort

Angaben zum Objekt:

Immobilienart z.B. Einfamilienhaus, Eigentumswohnung etc.
Postleitzahl, Ort
Straße
Amtsgericht
Grundbuch
Grundbuchblatt
Flurstück
Baujahr
Kaufpreis
Wie ist ein Notarvertrag aufgebaut?

Einen sogenannten Mustervertrag, wo man schnell mal alle relevanten Daten einträgt gibt es nicht. Jeder Kauf ist individuell und in jedem Notarvertrag gibt es Gesichtspunkte die „individuell“ ausformuliert werden müssen. Einige grundlegende Daten gehören in jeden Kaufvertrag:

Angaben zur Person (Käufer und Verkäufer)

Beschreibung der Immobilie (Maßgeblich sind hier die angaben aus dem Grundbuch)

Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten (Vereinbarungen), Höhe des Kaufpreises, Zahlungstermin, Teilzahlungen, u.s.w.

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hausverkauf?

Da der Hauskäufer in der Regel bestellt, trägt dieser auch die Notarkosten. Selbstverständlich kann man sich aber auch mit dem Hauskäufer darauf einigen einen Teil dieser Kosten mit zu übernehmen.

Die Notarkosten beim Hauskauf liegen bei ca. 0,4 – 1,5% vom Kaufpreis.
Bitte beachten seit August 2013 sind die Notargebühren um rund 15 – 20 Prozent gestiegen!

In den Notargebühren / Notarkosten sind die folgenden Leistungen enthalten:

Entwurf des Kaufvertrages und die Zusendung
Terminvereinbarung des Kaufvertrags
Beurkundung der Vertragsunterzeichnung
Das Einholen aller behördlicher Genehmigungen
Kontrolle bzw. die Löschung der Grundschuld des Immobilienverkäufers
Die Eintragung einer Auflassungsvermerkung
Weitergabe an das Grundbuchamt

Von wem wird der Notar im Kauffall bestellt?

Der Notar wird im Kauffall vom Hauskäufer bestellt und dieser übernimmt dabei auch die anfallenden Notarkosten. Selbstverständlich kann dann der Käufer auch einen Notar seiner Wahl benennen.

Sie können bei der Verkaufsverhandlung aber auch Ihr Entgegenkommen signalisierten, indem sie sich die Kosten für den Notar teilen. So verschaffen Sie sich auf jeden Fall einen nicht unerheblichen Vorteil anderen Anbietern gegenüber.

Das können Sie aber ganz individuell entscheiden und dies gegebenenfall bei etwas schwierigeren Verkaufsverhandlungen, so zusagen, als zusätzlichen Kaufanreiz anbieten.

Spielen Sie diesen Anreiz der Kostenteilung bei den Notarkosten jedoch nicht zu früh aus. Sonst kann der Käufer sich auch zu sehr unter Druck gesetzt fühlen. Etwas Verhandlungsgeschick ist hierbei sicherlich auch gefragt.

Wie ist ein Notarvertrag aufgebaut?

Vor dem oder Verkauf einer Immobilie ist es sinnvoll, sich mit den Inhalten eines Immobilienkaufvertrages zu beschäftigen. Ist man nämlich bereits beim Notartermin, bestehen oft Hemmungen, bei Unklarheiten nachzufragen.

Einen sogenannten Mustervertrag, wo man schnell mal alle relevanten Daten einträgt gibt es nicht. Jeder Kauf ist individuell und in jedem Notarvertrag gibt es Gesichtspunkte die „individuell“ ausformuliert werden müssen. Einige grundlegende Daten gehören in jeden Kaufvertrag:

Angaben zur Person (Käufer und Verkäufer)
Beschreibung der Immobilie (Maßgeblich sind hier die Angaben aus dem Grundbuch)
Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten (Vereinbarungen), Höhe des Kaufpreises, Zahlungstermin, Teilzahlungen, u.s.w.

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